Eingelegte Asharielbrust

von Bernadette Wunden

Lasst Euch nicht vom Namen dieser Speise verwirren. Ein Ashariel ist natürlich nicht für dieses Rezept von Nöten.

Memoria Myrana 13 (2007)

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Dieser Artikel stammt aus der Memoria Myrana 13 (2007)

Zutaten

2 Stück Entenbrust
80 g Honig oder Meli-Sirup
10 g Beeren vom Donnerstrauch (Wacholderbeeren)
1 Knoblauchzehe, je 10 g weißer und schwarzer Piperales (Pfeffer)
roter verdünnter Azidial (Balsamico-Essig)
gesüßter und eingedickter Azidial oder valantischer Blutwein (Portwein)
100 g Linsen
300 g Kürbis
Olivenöl
Kürbiskernöl
Pardirtod (Curry)
billiger Azidial (Essig)
Anthriscus-Staude (Kerbel)
Thymian

Zubereitung

Zu allererst fügen wir die Perlen des Piperales, die Beeren vom Donnerstrauch, den Thymian und die Knoblauchzehe mit einem großen Klecks Honig oder Meli-Sirup in einen ausreichend grossen Topf oder eine Schüssel. Diese Mischung wird dann kräftig durchgerührt. Natürlich können auch andere Zutaten zum Einlegen benutzt werden, doch hat sich diese Mischung bewährt. Jetzt nehmen wir die Entenbrust und befreien sie von Sehnen und anderen Unreinheiten. Nachdem wir danach ein paar diagonale Schnitte in die Haut des Fleisches gemacht haben, legen wir die Brust in die zuvor hergestellte Marinade.
Nun lasst die Mischung einen guten Tag auf das Fleisch einwirken. Stellt sie dabei kühl, aber achtet darauf, dass es nicht gefriert oder gar Fliegen darauf rumlaufen.
Nach dem Tag werft ihr die eingelegte Brust in eine ausreichend große Pfanne, nutzt etwas Salz oder wenn möglich Jimaucha und brutzelt den Ashariel, bis das Fleisch im Inneren eine schöne rosa Färbung hat. Der Bratensoße fügen wir noch ein wenig valantischen Blutwein, oder wem das zu teuer ist, etwas gesüßten und eingedickten Azidial hinzu, verdünnten roten Azidial und einen weiteren Klecks Honig. In heißem Wasser kochen wir unsere Linsen und den Kürbis schneiden wir in Streifen, die wir mit etwas Olivenöl in der Pfanne anschwitzen. Dann vermischen wir die Kürbisstreifen mit dem Resthonig, ein wenig Azidial und einem guten Löffel voll Pardirtod. Das Pulver ist eine Mischung von verschiedenen Gewürzen und wird in jeder bansumitischen Familie anders zusammengemischt. Ob es wirklich einen Pardir töten kann, habe ich bisher nicht ausprobiert, würde es aber nicht ausschließen wollen.
Zuletzt tranchieren wir die eingelegte Entenbrust und arrangieren sie mit unserem Gemüse. Als krönender Abschluss wird dann ein wenig Kürbiskernöl darüber geträufelt und das ganze mit ein paar kleingehackten Blättern der Anthriscus-Staude garniert.

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