Tharpuresischer Fleischtopf mit Sesam

von Christoph Daether

Memoria Myrana 6 (2005)

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Dieser Artikel stammt aus der Memoria Myrana 6 (2005)

Zutaten

Für den Fleischtopf:
500 g Putenfleisch (am besten Putensschnitzel, alternativ auch Hähnchenbrust oder Schweineschnitzel)
2-3 Zwiebeln
2 oder mehr Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz
2-3 Mohrrüben
1 Tasse* rote Linsen (getrocknet, nicht aus der Dose; müssen je nach Sorte evtl. vorher eingeweicht werden)
¼ Kopf Weißkohl
1-2 gelbe Paprika
3-4 Tomaten
½ Liter Buttermilch
1-2 Teelöffel Currypaste (gibt’s im gut sortierten Supermarkt oder im Asia-Laden; für dieses Gericht lieber eine milde Sorte wählen; alternativ lässt sich notfalls auch Currypulver verwenden)
2-4 Eßlöffel Kokosraspel
Öl (vorzugsweise Erdnuß- oder Sesamöl)
1 Teelöffel (Rohr)Zucker oder Karamellsirup

Für den Reis:
1 Becher* Reis (vorzugsweise Basmatireis)
2 Eßlöffel Sesam
1 Eßlöffel Schwarzkümmel
Salz

* Tasse meint eine übliche Kaffetasse (ca. 120-150 ml Inhalt), Becher einen “Pott” (ca. 250 bis 300 ml Inhalt)

Zubereitung

Den Reis nach der Quell-Methode kochen: 1 Becher Reis, 2 Becher Wasser, Sesam und Schwarzkümmel sowie etwas Salz in einen Topf geben und verrühren. Dann mit geschlossenem Deckel aufkochen und den Herd, sobald das Wasser richtig kocht, ausschalten; den Reis mit weiter geschlossenem Deckel ausquellen lassen.

Das Fleisch in Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken und die Zwiebeln in Achtel schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen, Fleischstreifen, Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben, mit Pfeffer und Salz würzen und ein paar Minuten brutzeln lassen.
Den Weißkohl in Streifen, die Möhren in Scheiben schneiden (ggfs. Vorher halbieren oder vierteln). Etwas Wasser, Möhren, Linsen und Weißkohl hinzufügen und etwa 10 Minuten köcheln lassen, am besten mit geschlossenem Deckel; zwischendurch gelegentlich umrühren.
Tomaten und Paprika würfeln und unterrühren, kurz ziehen lassen, dann die Buttermilch hinzugeben und das Ganze aufkochen lassen.
Die Currypaste und die Kokosraspel hinzugeben, ebenso Zucker oder Karamellsirup. Etwas köcheln lassen.
Wer lieber mehr Soße haben möchte kann diese durch Zugabe von weiterer Buttermilch, normaler Milch oder auch etwas Sahne verlängern; dann aber eventuell noch etwas nachwürzen. Wenn es zu flüssig ist, die Soße mit etwas Speisestärke (nach Packungsanleitung verwenden) andicken.