Memoria Myrana 55

Seit 2000 gibt es nun Myranor, anfangs bei Fantasy Productions, dann kam Ulisses und schließlich der Uhrwerk Verlag. Dieser sorgte mit Patric Götz an der Spitze dafür, dass das Güldenland richtig erstrahlen konnte. Ohne das Engagement und die vielen Menschen bei dem Verlag, die sich für den Westkontinent einsetzten, wäre „unser“ Myranor nie das geworden, was es heute ist: bunt, vielfältig, spannend und lebendig.

Doch nun liegt seit einiger Zeit ausgerechnet der Verlag am Boden, der uns das Güldenland erhalten hat. Am 4. Juni musste der Verlag offiziell die Insolvenz vermelden. Schnell gab es eine große Solidarität im Netz und erste Aktionen, um zu helfen. Innerhalb weniger Tage war das Vor-Ort-Lager leergekauft, Nachschub musste erst herangeschafft werden. Dennoch bleibt das weitere Schicksal aktuell ungewiss.
Damit ist nicht nur ein bemerkenswerter Verlag in Gefahr, auch für die Myranor-Fans steigt das Problem gedruckte Versionen der bisher publizierten Werke zu bekommen. So kann man nun zwei Fliegen mit einem Schlag erwischen: schnell noch fehlende Bücher bestellen und gleichzeitig dem Verlag helfen.

Von Ulisses lässt sich vermelden, dass in der neuen Dämonen-Publikation Pandämonium auch ein Teil Myranor enthalten ist. Mehrere Protagonisten des Werkes haben güldenländischen Hintergrund und entsprechende Texte. Wann es erste Myranor-Publikationen zu DSA 5 aus Waldems geben wird, ist derzeit weiterhin offen.

 

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Memoria Myrana 54

Das Jubiläumsjahr geht weiter. Und ebenso gilt es weiterhin die Fahne der
myranischen Kreativität und die phantastische Vielfalt Deres zu bewahren.

So freuen wir uns dieses Mal nicht nur wieder einen Beitrag zu Rakshazar
bringen zu können, und damit die Reihe über das wilde Land im Osten fortzuführen, haben wir doch auch ein erstes Ergebnis aus der Rubrik »Wir setzen eure Ideen um!« Hierbei konnten Jochen Willmann, Sean David Schöppler und Daniel Bluhm Vorschläge, Ansätze und Ideen von Thorsten Habermann aufnehmen und fleißig ausformulieren. Dieser hatte bereits zuvor in einigen Publikationen mit seinen Beiträgen an der Gestaltung Aventuriens, Myranors und Tharuns mitgewirkt. In der Ausgabe 11 des Uhrwerk-Magazins war er im Rahmen der Memoria Myrana auch schon selber aktiv und hat mit seinem Artikel „Die Blutschatten“ einen düsteren Aspekt Deres näher beleuchtet.

Eine weitere Bereicherung sind die Beiträge zur Ars Myrana 2018, die wir mit dieser Ausgabe beginnend ebenfalls der derischen Fan-Gemeinde vorstellen wollen.

 

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Passend zu dieser Ausgabe haben wir auch die Sonderausgabe 51 noch einmal erratiert und aktualisiert. 

Inoffizielle Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘

fan-produkt-logo

Errata WnT und SuG

Inoffizielle Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘ (2019)
von Sean David Schöppler

Diese Spielhilfe enthält die inoffiziellen Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘ und ist vom Stand 16.03.2018 sowie nach dem DSA 4.1-System.

Start frei zum 15. Jahrgang

Seit 2004 gibt es nun die Memoria Myrana. Im Frühjahr vor 15 Jahren erschien die erste Ausgabe des Fanzines zu Myranor und schloss damit eine Lücke, welche das abnehmende Interesse von Fantasy Productions am Güldenland hinterlassen hatte. Für einige Jahre waren die Beiträge der Autoren die einzige Möglichkeit neues Material zum Spiel auf dem Westkontinent zu bekommen.

Als der Hardcover-Band dann erschien und eine neue Welle an offiziellen Publikationen auslöste, blieb die Memoria auch weiterhin eine Fanbasis, organisierte ein – leider nicht allzu langlebiges – Briefspiel, startete die Überarbeitung der Lamea-Kampagne und nicht wenige der regelmäßigen Mitstreiter begannen erst für Ulisses, dann Uhrwerk, an den offiziellen Büchern mitzuschreiben. Auch als der Uhrwerk Verlag ein eigenes Fanzine ankündigte, blieb die Memoria erhalten und inkorporierte ins Uhrwerk! 

Dass die Fangemeinde der außeraventurischen Regionen weiterhin aktiv ist, wächst und bereit ist, die Lücken, welche fehlende neue Publikationen hinterlassen, zu schließen, zeigt auch diese Ausgabe wieder aufs Neue. So haben wir mit Die Axt des Kuros unseren ersten Text zu Rakshazar im Portfolio und können die Arbeiten von gleich drei neuen Künstlern sowie eines neuen Autors im Team begrüßen: Maren Bütefisch, André Matena, Helena Stiebler sowie Yodin.

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Kooperation zwischen Riesland-Projekt und Memoria Myrana

Das Riesland erobert Myranor!

Tausende Riesen, Trolle, Orks und Gunnarmannen marodieren durchs Imperium. Der Thearch ließ schon seinen Kopf auf dem Richtblock Gortschak-Suls, dem Axtschlächter! Überall erklingt der Ruf des neuen Kriegsgottes Kuros. Wir sind verloren …

Nun, ganz so schlimm wird es nicht, im Gegenteil. Die Rieslandfahrer (die Macher des Rakshazar-Projekts) und Memoria Myrana arbeiten zukünftig zusammen daran, dass Memoria Myrana wirklich ein Fanzine für die Welt des Schwarzen Auges außerhalb Aventuriens wird. Zukünftig werden nämlich im Magazin auch kurze Abenteuer, Artikel und Archetypen aus den Weiten Rakshazars erscheinen. Große Publikationen, wie die bevorstehende Spielhilfe zum Tal der Klagen oder Abenteueranthologien, werden auch weiterhin über Orkenspalter erscheinen. Auch die redaktionelle Arbeit zu allen Rakshazar-Texten im Memoria Myrana wird weiterhin im Projektbereich des Orkenspalter-Forums erfolgen. So ist in allen, wo Rakshazar draufsteht, auch Rakshazar drin.

Für einen reibungslosen Kontakt zwischen den Projekten sorgt hierbei Roland Hofmeister, besser bekannt als Dnalor der Troll, der bereits schon Artikel zu Tharun für die Memoria Myrana geschrieben hat.

Den Anfang wird in Ausgabe 53 ein Abenteuer machen, das die Helden ins Innere eines Eisgiganten führt. Wird es ihnen gelingen, den Giganten zu stoppen, bevor er die Stadt Kurotan vernichtet?

Möge Kuros uns beistehen!

Euer Memoria Myrana-Team und die Rieslandfahrer