Stellarer Salat

von Benjamin Filitz

Die Zutaten, die du benötigst dürftest du allerorts günstig erhalten:

Memoria Myrana 2 (2004)

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Dieser Artikel stammt aus der Memoria Myrana 2 (2004)

Zutaten

20 Unciae Kuanua (500g Hackfleisch, Rind oder gemischt)
½ Kopf valantischer Feldsalat (Eisbergsalat)
2 Handvoll Rote Bohnen aus erasumischem Anbau (ca. 400g)
1x Blutbüffelkäse (würziger Käse wie z.B. irischer Cheddar, am Stück)
1x kross gebackener Maisfladen (eine Tüte Tortilla Chips)
2x Tomaten
2 Handvoll Mais (ca. 400g)

Zum Abschmecken solltest du die folgenden Gewürze besitzen:
geriebene erasumische Pfeffernüsse (bunter Pfeffer)
Salz

Zubereitung

Brate zunächst das zuvor zerkleinerte Kuanua an. (Wenn dein Geldbeutel groß genug ist, so kannst du auch zu anderem, richtigen Fleisch greifen, aber Kuanua erfüllt seinen Zweck ebenso gut.) Benutze aber eine gute Pfanne, so dass du nur wenig Öl zum Anbraten benötigst.

Bereite dann den Salat, rupfe und schneide ihn in angenehme Stücke, nicht zu groß, und nicht zu klein und gebe ihn in eine Schüssel. Nun gebe die Bohnen und den Mais dazu. Die Tomaten schneidest du in kleine Stücke, und gibst sie ebenfalls in die Schüssel.
Nun nimmst du das angebratene Kuanua und, du hast es erraten, gibst es ebenfalls dazu. Auch den Blutbüffelkäse darfst du einfach in die Schüssel geben, nachdem du ihn in kleine Würfel geschnitten hast.
Nun fragst du dich sicherlich, wozu den kross gebackenen Maisfladen benötigst. Diese Frage werde ich sofort beantworten. Du nimmst den Maisfladen, und zerkleinerst ihn zu kleinen Stückchen, die du anschließend auch in die Schüssel gibst.
Hebe jetzt alle Zutaten behutsam unter und vermische sie so. Zu guter Letzt nehme das Olivenöl, einige geriebene Pfeffernüsse sowie Salz und schmecke das ganze nach belieben ab, sei aber sparsam mit dem Öl.

Nun hast du es vollbracht, Ama GirRaos Stellarer Salat ist fertig.

Ach ja, einen kleinen Hinweis darf ich dir noch geben: Der Salat sollte sofort nach der Zubereitung serviert und verzehrt werden, denn der zerkleinerte Maisfladen wird recht schnell weich, wodurch der Salat einen Großteil seines Reizes verliert.

Pforte zu den Niederhöllen

von Tobias Mauritius Fink

Memoria Myrana 1 (2004)

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Dieser Artikel stammt aus der Memoria Myrana 1 (2004)

Zutaten

10 Uncia Gebärmutter vom Vark (250g Gulasch)
1 Kerhi (Gemüsezwiebel)
2 Möhren
2 Canillen (Kartoffeln)
1 grüner Minjamon Pilz (Paprikaschote)
4 Löffel Speiseöl
4 Löffel Tomatenmark
1 Maß Renosterbrühe (800ml Fleischbrühe)
1 Knoblauchzehe

Und versuche folgende Gewürze zu kriegen:
Minjamon rosenscharf (Paprikapulver)
Jimaucha (Salz)
Balan Cantarer Feuerpampe (Sambal Oelek)

Wenn du dich gerne an Raias Getränken labst dann hole noch:
5 Flux Weinbrand (40 ml)

Zubereitung

Als erstes wäschst du die Gebärmutter sauber und tupfst sie trocken. Dann schneidest du sie in kleine Würfel. Danach ziehst du die Haut von den Kerhi ab und schneidest sie ebenfalls in Würfel. Nun ergreife die Möhren, putze, schäle und wasche sie. Mit den Canillen verfährst du genauso.
Wenn dies erledigt ist, halbierst und entkernst du den Minjamon Pilz. Schneide jetzt die weiteren Zutaten in kleine Würfel. Nach dieser Arbeit erhitzt du das Öl in einem Topf, den du auf einem Feuer aus mindestens zehn Holzscheiten stellst.
Brate darin nun die Kerhi- und Fleischwürfel und füge anschließend die Möhren-, Canillen- und Minjamonpilzwürfel und dünste sie an. Dann rührst du das Tomatenmark und die Brühe unter die Zutaten. All dies muss jetzt 20 Minuten lang kochen.
Danach ziehst du den Knoblauch ab und zerdrückst ihn, damit er als Gewürz für die Suppe verwandt werden kann. Mit dem Knoblauch, dem Jimaucha, der Balan Cantarer Feuerpampe und dem Minjamonpulver würzt du die Suppe nach deinem Geschmack. Lasse anschließend alles noch 20 Minuten ziehen. Wenn du den Weinbrand gekauft hast, nutze ihn, um die „Pforte zu den Niederhöllen“ zu verfeinern, wie es dir beliebt. Guten Hunger!

War doch gar nicht so schwer! Das nächste Mal lehre ich dich, wie man Pulpellen als Vorspeise und das Thearchenschnitzel als Hauptgang anrichtet. Aber jetzt genieße erstmal dein Mahl. Mögen die Daimonen dir gut gesonnen sein.