35 Jahre Ras Tabor

Watabh Mit ‘Durch das Tor der Welten oder die Gestrandeten des Sternenmeeres’ von Werner Fuchs kam 1984 ein Abenteuer heraus, dass die Helden bereits in die Welt Ras Tabor entführte, obwohl der Kontinent Aventurien noch sehr viele weiße Flecken hatte. Das Abenteuer mit der Nummer 8 hatte, wie auch schon sein Vorgänger ‘Borbarads Fluch‘ (Nr. 7), SciFi-Elemente, aber diese können mit dem heutigen Hintergrund leichter ignoriert werden.
Neben vierzehn Tieren und Pflanzen wurden auch zwei Kulturschaffende Spezies, die Watabh und die Gmul, eingeführt. Von denen es der Sadur und die Gmul sogar nach Myranor geschafft haben und dort offiziell vorkommen. Die erwähnten Mächtigen kennt man heute als Archäer und die Transmitter sind jetzt Portale zu Sphärentunneln.
Damals wurde noch von einem Transmitter zu den Sternen gesprochen und Ras Tabor als Planet bezeichnet. Erst im Jahr 2000 führte der Roman ‘Erde und Eis’ von Hadmar von Wieser eine Heldengruppe durch das Tor. Diesmal aber wird Ras Tabor als Teil des Güldenlandes beschrieben. Südwestlich von Myranor soll der von dichten Wäldern bewachsene Subkontinent liegen und über die Blutgischtmauer von Myranor aus erreichbar sein.
Gmul Auf der großen Karte ‘Myranor und angrenzende Lande’ im Myranor HC (2006) wird eine Region auf dem Kontinent mit ewiger Dschungel bezeichnet, aber der Name ‘Ras Tabor’ nicht mehr genannt. Auf unserer Seite könnt ihr eine Karte zu dieser Region herunter laden.
Es wurde still um den Kontinent, der noch weit vor Tharun, Myranor oder Uthuria von Helden bereist werden konnte.
Erst vor nicht all zu langer Zeit hat Ulisses Spiele das alte Abenteuer als Remastered-Edition für die Kaiser-Retro-Reihe und als PDF wieder heraus gebracht.
Aber trotzdem hat Ras Tabor dieses Jahr einen sehr stillen Geburtstag erlebt, da der große Bruder Aventurien wie immer mehr Aufmerksamkeit von seinen Gästen bekommt. Daher möchten wir an dieser Stelle Fanfaren erklingen lassen und dem unscheinbaren Ras Tabor alles gute zum fünfunddreißigsten Geburtstag wünschen.

Unter der Erde Myranors – Die Muriden

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Errata MyZa

Unter der Erde Myranors – Die Muriden (2019)
von Philipp Mählmann

Eine Spielhilfe über die Spezies der Muriden (Rattenmenschen).
Die umfangreiche Spielhilfe enthält neben der Spezies- und Kulturbeschreibungen noch Kapitel zu spezifischen Professionen und Sonderfertigkeiten sowie Vor- und Nachteilen. Die magischen Traditionen und Priesterschaften, ein Geschichtsteil, etwas zu muridischen Waffen und Rüstungen und die muridische Ratten- und Pilzzucht sind enthalten. Weitere Kapitel zu den Städte der Muriden, Legenden und Mysteriöses, muridische und andere Persönlichkeiten, Szenarioideen und mehrere Archetypen sind ebenfalls Teil der Spielhilfe. Das Kapitel ‘Ein offenes Geheimnis – die Ratten unter uns’ dient zudem dazu, die nicht offizielle Spezies der Muriden leichter ins offizielle Myranor zu integrieren. Alles ist im DSA 4.1 Regelsystem ausgearbeitet.

Memoria Myrana 55

Seit 2000 gibt es nun Myranor, anfangs bei Fantasy Productions, dann kam Ulisses und schließlich der Uhrwerk Verlag. Dieser sorgte mit Patric Götz an der Spitze dafür, dass das Güldenland richtig erstrahlen konnte. Ohne das Engagement und die vielen Menschen bei dem Verlag, die sich für den Westkontinent einsetzten, wäre „unser“ Myranor nie das geworden, was es heute ist: bunt, vielfältig, spannend und lebendig.

Doch nun liegt seit einiger Zeit ausgerechnet der Verlag am Boden, der uns das Güldenland erhalten hat. Am 4. Juni musste der Verlag offiziell die Insolvenz vermelden. Schnell gab es eine große Solidarität im Netz und erste Aktionen, um zu helfen. Innerhalb weniger Tage war das Vor-Ort-Lager leergekauft, Nachschub musste erst herangeschafft werden. Dennoch bleibt das weitere Schicksal aktuell ungewiss.
Damit ist nicht nur ein bemerkenswerter Verlag in Gefahr, auch für die Myranor-Fans steigt das Problem gedruckte Versionen der bisher publizierten Werke zu bekommen. So kann man nun zwei Fliegen mit einem Schlag erwischen: schnell noch fehlende Bücher bestellen und gleichzeitig dem Verlag helfen.

Von Ulisses lässt sich vermelden, dass in der neuen Dämonen-Publikation Pandämonium auch ein Teil Myranor enthalten ist. Mehrere Protagonisten des Werkes haben güldenländischen Hintergrund und entsprechende Texte. Wann es erste Myranor-Publikationen zu DSA 5 aus Waldems geben wird, ist derzeit weiterhin offen.

 

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Memoria Myrana 54

Das Jubiläumsjahr geht weiter. Und ebenso gilt es weiterhin die Fahne der
myranischen Kreativität und die phantastische Vielfalt Deres zu bewahren.

So freuen wir uns dieses Mal nicht nur wieder einen Beitrag zu Rakshazar
bringen zu können, und damit die Reihe über das wilde Land im Osten fortzuführen, haben wir doch auch ein erstes Ergebnis aus der Rubrik »Wir setzen eure Ideen um!« Hierbei konnten Jochen Willmann, Sean David Schöppler und Daniel Bluhm Vorschläge, Ansätze und Ideen von Thorsten Habermann aufnehmen und fleißig ausformulieren. Dieser hatte bereits zuvor in einigen Publikationen mit seinen Beiträgen an der Gestaltung Aventuriens, Myranors und Tharuns mitgewirkt. In der Ausgabe 11 des Uhrwerk-Magazins war er im Rahmen der Memoria Myrana auch schon selber aktiv und hat mit seinem Artikel „Die Blutschatten“ einen düsteren Aspekt Deres näher beleuchtet.

Eine weitere Bereicherung sind die Beiträge zur Ars Myrana 2018, die wir mit dieser Ausgabe beginnend ebenfalls der derischen Fan-Gemeinde vorstellen wollen.

 

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Passend zu dieser Ausgabe haben wir auch die Sonderausgabe 51 noch einmal erratiert und aktualisiert. 

Inoffizielle Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘

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Errata WnT und SuG

Inoffizielle Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘ (2019)
von Sean David Schöppler

Diese Spielhilfe enthält die inoffiziellen Errata zu ‚Wege nach Tharun‘ und ‚Schwerter und Giganten‘ und ist vom Stand 16.03.2018 sowie nach dem DSA 4.1-System.

Start frei zum 15. Jahrgang

Seit 2004 gibt es nun die Memoria Myrana. Im Frühjahr vor 15 Jahren erschien die erste Ausgabe des Fanzines zu Myranor und schloss damit eine Lücke, welche das abnehmende Interesse von Fantasy Productions am Güldenland hinterlassen hatte. Für einige Jahre waren die Beiträge der Autoren die einzige Möglichkeit neues Material zum Spiel auf dem Westkontinent zu bekommen.

Als der Hardcover-Band dann erschien und eine neue Welle an offiziellen Publikationen auslöste, blieb die Memoria auch weiterhin eine Fanbasis, organisierte ein – leider nicht allzu langlebiges – Briefspiel, startete die Überarbeitung der Lamea-Kampagne und nicht wenige der regelmäßigen Mitstreiter begannen erst für Ulisses, dann Uhrwerk, an den offiziellen Büchern mitzuschreiben. Auch als der Uhrwerk Verlag ein eigenes Fanzine ankündigte, blieb die Memoria erhalten und inkorporierte ins Uhrwerk! 

Dass die Fangemeinde der außeraventurischen Regionen weiterhin aktiv ist, wächst und bereit ist, die Lücken, welche fehlende neue Publikationen hinterlassen, zu schließen, zeigt auch diese Ausgabe wieder aufs Neue. So haben wir mit Die Axt des Kuros unseren ersten Text zu Rakshazar im Portfolio und können die Arbeiten von gleich drei neuen Künstlern sowie eines neuen Autors im Team begrüßen: Maren Bütefisch, André Matena, Helena Stiebler sowie Yodin.

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