Kooperation zwischen Riesland-Projekt und Memoria Myrana

Das Riesland erobert Myranor!

Tausende Riesen, Trolle, Orks und Gunnarmannen marodieren durchs Imperium. Der Thearch ließ schon seinen Kopf auf dem Richtblock Gortschak-Suls, dem Axtschlächter! Überall erklingt der Ruf des neuen Kriegsgottes Kuros. Wir sind verloren …

Nun, ganz so schlimm wird es nicht, im Gegenteil. Die Rieslandfahrer (die Macher des Rakshazar-Projekts) und Memoria Myrana arbeiten zukünftig zusammen daran, dass Memoria Myrana wirklich ein Fanzine für die Welt des Schwarzen Auges außerhalb Aventuriens wird. Zukünftig werden nämlich im Magazin auch kurze Abenteuer, Artikel und Archetypen aus den Weiten Rakshazars erscheinen. Große Publikationen, wie die bevorstehende Spielhilfe zum Tal der Klagen oder Abenteueranthologien, werden auch weiterhin über Orkenspalter erscheinen. Auch die redaktionelle Arbeit zu allen Rakshazar-Texten im Memoria Myrana wird weiterhin im Projektbereich des Orkenspalter-Forums erfolgen. So ist in allen, wo Rakshazar draufsteht, auch Rakshazar drin.

Für einen reibungslosen Kontakt zwischen den Projekten sorgt hierbei Roland Hofmeister, besser bekannt als Dnalor der Troll, der bereits schon Artikel zu Tharun für die Memoria Myrana geschrieben hat.

Den Anfang wird in Ausgabe 53 ein Abenteuer machen, das die Helden ins Innere eines Eisgiganten führt. Wird es ihnen gelingen, den Giganten zu stoppen, bevor er die Stadt Kurotan vernichtet?

Möge Kuros uns beistehen!

Euer Memoria Myrana-Team und die Rieslandfahrer

Aktion „Wir setzen eure Ideen um!“

Anlässlich unseres baldigen 15jährigen Jubiläums wollen wir eine neue Aktion ins Leben rufen:
“Wir setzen eure Ideen um!”

Diese Aktion soll allen Fans der Memoria Myrana die Möglichkeit geben eigene Ideen zum Rollenspiel Das Schwarze Auge, die in den Regionen außerhalb Aventuriens spielen, als Artikel unseres Fanzine ausformuliert zu bekommen.
Wir wollen hierbei speziell die Fans ansprechen, die aus Zeit- oder anderen Gründen nicht dazu kommen ihre Ideen der Fangemeinde zur Verfügung zu stellen. Ihr könnt uns eure Ideen zu Myranor, Tharun, Uthuria, RasTabor oder Vesayama in ein paar Worten schildern und wir würden sie dann komplett ausformulieren.
Wir können aber nur Ideen ausformulieren deren Umfang am Ende nur zwischen 1 bis 15 Seiten liegen, z.B. NSC, Orte, Regionen, Artefakte, Wesen, Formeln, Liturgien oder Rituale usw.. Umfangreiche Ideen zu Spielhilfen und Abenteuern können wir nicht verwirklichen, da wir unsere eigenen Projekte auch noch bearbeiten.
Der fertige Artikel wird dann, nach Möglichkeit mit Bildern versehen und erscheint in einer der nächsten Ausgaben der Memoria Myrana mit dem Vermerk ’nach einer Idee von …‘, um den Ideengeber entsprechend zu würdigen.
Bitte informiert uns bei der Einsendung darüber ob ihr namentlich oder lieber unter einem Pseudonym genannt werden wollt.
Sendet hierzu eure Idee einfach an info(at)myrana.de.

Wir suchen Zeichner!!!

Für unser Team suchen wir Unterstützung im graphischen Bereich.
Da unser Autorenteam so fleißig schreibt, benötigen unsere Zeichner Unterstützung.

Wer hat Lust und Zeit unsere Ausgaben, Spielhilfen und Abenteuer mit seinen Zeichnungen, Skizzen oder anderen Grafiken zu verschönern?

Für alle professionellen Zeichner, die jetzt denken, dass sie hier viel Geld verdienen können, sei gleich gesagt. Wir sind ein Fanzine also ein Fanprojekt, dass unentgeltlich arbeitet. Bei uns gibt es nur Spaß an der Sache und Feedback von der DSA-Community zu gewinnen.

Daher wenden wir uns an DSA-Fans, die gerne ein paar Bilder zu den DSA-Setting Myranor, Tharun, Uthuria, Rakshazar, RasTabor und/oder Vesayama bei der Memoria Myrana veröffentlichen wollen.
Wir arbeiten bei der Texterstellung mit Quip, einem Online-Tool. In dieses werden auch die Bilder unserer Zeichner hochgeladen, so dass sie gleich für alle sichtbar sind.
Und wie auch bei den Texten, gilt bei uns, dass jeder so viel beiträgt wie er selber kann und will.

Bei Interesse meldet euch über info(at)myrana.de bei uns.
Um einen Eindruck von deinem Können zu erhalten, kannst du gerne gleich ein paar Beispiele deiner Fähigkeiten oder einen Link zu deiner Online-Galerie mit senden.

Aufruf an alle Teilnehmer des Ars Myrana 2011!

CoverIn den Ausgaben 49 und 50 hatten wir euch schon mitgeteilt, dass wir alle bisher nicht publizierten Beiträge des Ars Myrana-Wettbewerbes aus dem Jahr 2011 im Fanzine veröffentlichen wollen.
Dazu benötigen wir aber das Einverständnis des jeweiligen Autors, da dieser das Urheberrecht auf seinen Text besitzt.

Wir konnten zwar schon mit einer Reihe von Autoren Kontakt aufnehmen und haben deren Erlaubnis erhalten, aber trotzdem gibt es noch 17 Teilnehmer und damit 30 Beiträge bei denen diese fehlt. Zwar kennen wir von 14 die Namen, doch liegen uns keine oder veraltete Kontaktdaten vor, wodurch wir sie nicht erreichen können.

Wenn ein Teilnehmer, der noch nicht von uns angeschrieben wurde, dies liest, dann schreibe er oder sie uns bitte unter info(at)myrana.de an. Dabei ist es egal, ob die Beiträge aus dem Wettbewerb als Artikel der Memoria Myrana erscheinen sollen oder nicht. Auch ein ‚Nein‘ hilft uns zur besseren Planung.

Engors Dereblick rezensiert die Memoria Myrana 49

Die DSA-Fanseite Engors Dereblick hat sich unsere Ausgabe 49 vorgenommen und unter der Überschrift »Gratisfutter: Memoria Myrana Nr.49« rezensiert. 

Sehr schön sind die grundsätzlichen Anregungen, die man für das Spiel im Güldenland erhält […] Umso wichtiger, dass mit der Memoria Myrana eine klar erkennbare Konstante vorhanden ist, bei der man erkennt, dass hier nach wie vor viele Menschen mit viel Herzblut daran arbeiten, beiden Settings1 eine Zukunftsperspektive zu bieten und der Materialfluss weiterhin gewährleistet ist bzw. an einer Mitgestaltung Interessierte hier eine gute Plattform finden können.

Solche Bewertungen motivieren außerordentlich, die Arbeit am Fanzine auch weiterhin fortzuführen. 

 
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1 gemeint sind die Settings Myranor und Tharun

Neuer Projektbereich bei der Memoria Myrana

Neben den Ausgaben der Memoria Myrana sind in den vergangenen Jahren immer wieder umfangreiche, inoffizielle Spielhilfen durch unser Team entstanden.
Diese Tradition wollen wir wieder neu beleben und stellen im Bereich Spielhilfen-Projekte unsere derzeit in Arbeit befindlichen Spielhilfen vor.
Geplant ist dabei die Veröffentlichung von einer Spielhilfe pro Jahr.

An diesen Projekten kann sich jeder mit Inhalt und / oder Bildern beteiligen.
Daneben ist es auch möglich, an anderen Spielhilfen zu arbeiten.
Man benötigt hierzu nur einen Account bei Quip.

Wer Interesse hat, sich an der Erstellung einer oder mehrerer Spielhilfen zu beteiligen, braucht uns nur über info(at)myrana.de eine Nachricht zusenden.

In unserem Projektbereich bei Quip haben wir Ideen für zahlreiche Spielhilfen gesammelt, wobei wir derzeit vorrangig an folgenden Spielhilfen arbeiten:

  • Myranische Lüfte (von und vom Flugwesen Myranors)
  • Myranische Götter – abseits der Oktade
  • Codex Sauris Myranis (myr. Echsenvölker)

Alles neu …

Im Winter 2014/15 wurde unsere Seite gehackt und dabei einiges beschädigt. Nun, das Problem wurde behoben und dabei haben wir das alte Joomla aufgegeben und sind zu wordpress gewechselt.

In den nächsten Wochen wird es also hier zugehen wie in einem Bienenschwarm. Fleißige Drohnen werden die liebgewonnenen Inhalte der alten Seite übertragen und dazu auch neue, bisher nicht mögliche Features nutzen.

Dioikisithea – Göttin der Bürokratie

  Memoria Myrana 31 (2011)

cover_mm31_m
Dieser Artikel stammt aus der Memoria Myrana 31 (2004)

von Kirsten Schwabe & Jan Stawarz

 
Bürokratia, die Ewig Wartende, Herrin der Akten, die Geduldige

Vom Wesen der Gottheit

So lasst mich erzählen, die Legende der Dioikisithea! Vor ewigen Zeiten wurde die Sterbliche Aurione als junge Rechtsgelehrte Zeuge einer anrückenden Ban Bargui-Armee auf ihr Heimatdorf. Sogleich machte sie sich auf den Weg zur örtlichen Verwaltung, um vor der drohenden Gefahr zu warnen. Doch statt sich gleich zur Spitze der Schlange vorzudrängeln, wartete Aurione geduldig, bis sie an der Reihe war. Diese Disziplin und das brajan-gefällige Verhalten rührten das Herz des Gebieters der Götter und er verzögerte den Angriff der wilden Horden, bis Aurione ihre Warnung aussprechen konnte und die Myrmidonen zur Verstärkung eintrafen. Bei dem folgenden Kampf traf ein verirrter Pfeil die junge Frau und tötete sie auf der Stelle. Brajan war ergriffen vom Schicksal der Frau und so erhob er sie als seine Dienerin in den Götterhimmel. Er ernannte sie zu Dioikisithea, der Schutzheiligen all derer, die ein Ersuchen bei den Behörden vortragen wollen.“ —die Legende der Dioikisithea, erzählt von einem wandernden Barden

Dioikisithea ist eine Dienerin des Brajan, die besonders in Metropolen mit vielen Verwaltungsstrukturen verehrt wird. Um ihre Vergöttlichung kreisen einige Legenden und auch ihr Aufgabenbereich ist im Laufe der Jahrhunderte gewachsen. Mittlerweile gilt sie sowohl als Göttin der Verwaltungsbeamten als auch als Göttin der Antragsteller, die geduldig auf ein Vortragen ihres Anliegens warten. Bevor man ein wichtiges Gesuch vorträgt, opfert man üblicherweise der Dioikisithea, um auf ein wohlwollendes Ohr für die Angelegenheit zu stoßen und die
Wartezeit standhaft durchzustehen.

Symbolik

dioikisithea_symbolWenn Dioikisithea auf Bildern dargestellt wird, so häufig als junge Rechtsgelehrte mit Schriftrollen in der Hand. Manchmal wird sie auch dreiäugig abgebildet, was ihre Nähe zum Götterfürsten
Brajan symbolisiert, auch wenn sich die Legenden einig sind, dass sie keine Optimatin war. Das Symbol der Dioikisithea sind drei Ameisen, die um eine Schriftrolle wandern. Die Ameisen stehen dabei für eine fleißige und effiziente Verwaltung. Spötter weisen dagegen darauf hin, dass die Ameisen im Kreis laufen, ganz so wie auch manche Verwaltung im Imperium. Dementsprechend gilt die fleißige Ameise als heiliges Tier der Dioikisithea – auf jeden Fall bei der Verehrung durch Verwaltungsbeamte. Bei denjenigen die auf die Gunst derselben warten, sind es eher Schildkröten, Schnecken, an der Küste auch Kraken und im Süden Faultiere.

Heilige Orte

Als heiliger Ort gilt der Sternenpfeiler als Inbegriff der Verwaltung eines riesigen Imperiums. Dort gibt es allerdings keinen speziellen Platz der Verehrung, sondern mehrere kleine Schreine und Ädikulen. Als weiterer heiliger Ort wird der Platz der Himmelfahrt Auriones und ihrer Apotheose zur Dioikisithea genannt. Die Ehre, das Heimatdorf der Aurione zu sein, nehmen allerdings mehrere Städte in Anspruch.

Der Kultus

Der Kult der Dioikisithea ist in ländlichen Gebieten eher unbekannt. Seine Verbreitung beschränkt sich auf Dorianthapolis und größere Metropolen. Ihre Verehrung steht ausschließlich im Zusammenhang mit Behörden und der Verwaltung.

Will man die Göttin der Bürokratie gnädig stimmen, opfert man ihr üblicherweise durchgelaufene Schuhsohlen, vollgeschriebene Schriftrollen, zerbrochene Federkiele oder auch Pfeile als Martyriumswerkzeug der Göttin.

Als besonders günstige Tage für Opferungen gelten der Rechtstag der 3. None im Raia, der ‚Tag des Martyriums der Aurione‘ und der Schaffenstag der ersten None des Brajan, der Tag bis zu dem
Anträge für das laufende Jahr bzw. die Steuern des letzten Jahres fällig sind.

Die Tempel

Tempel für Dioikisithea gibt es nicht. Die Verehrung findet vor allem an kleineren Schreinen und Ädikulen in oder vor Verwaltungsgebäuden statt. Diese sind meist relativ schlicht und zweckmäßig.

In ihrer Architektur entsprechen sie den üblichen Bauweisen der Gegend. An manchen findet man auch kleine mobile Garküchen, die von Priestern der Dioikisithea betrieben werden und Gläubige, die auf einen Termin in der Adminitration warten, mit Essen versorgen.

Priester der Dioikisithea

amtsstubeDie meisten Diener der Dioikisithea sind vor allem Prediger ohne karmale Kräfte. Sie sehen es als ihre Aufgabe, die Standhaftigkeit und Geduld derjenigen, die für einen Termin bei der Verwaltung Schlange stehen, zu unterstützen. Dies geschieht durch die Versorgung der Gläubigen mit Essen, musikalischen Darbietungen, tröstenden Worten oder auch schon einmal lindernden Salben für wunde Füße.

Doch ab und an verteilen sie auch Tadel, nämlich dann, wenn die Wartenden deutliche Gesten der Ungeduld zeigen, wie Wippen mit den Füßen, Trommeln mit den Fingern oder lautes Seufzen. Diese Gesten sind der Ewig Wartenden nicht genehm. Als höchste Tugenden gelten für die Priester der Dioikisithea Geduld, Disziplin, innere Ruhe, Hilfs- und Opferbereitschaft.

Gläubige der Dioikisithea

Dioikisithea ist eine Göttin zu der die Bewohner des Imperiums fast nur „bei Bedarf“ beten. Dies ist immer dann der Fall, wenn ein Behördengang oder Auseinandersetzungen mit Institutionen anstehen. Feste Verehrung findet sie nur bei den Staatsdienern, denen die Lehre von Geduld und Opferbereitschaft bei ihren Antragstellern sehr genehm ist. Manche Beamten orientieren sich auch
an dem Fleiß und der Disziplin, die der Göttin ihrerseits zugerechnet werden.

Abweichende Kultformen und Vorstellungen

Neben dem sogenannten „Weg des Aussitzens“ gibt es im Kult der Dioikisithea auch noch den „Weg der Abkürzung“. Entgegen der vorherrschenden Meinung sehen die Anhänger dieses Kultes Dioikisithea nicht als Vorbild, sondern als abschreckendes Beispiel. Ihnen geht es nur darum, ihre Ziele in den Mühlen der Bürokratie möglichst schnell zu erreichen. Dabei schrecken sie auch nicht vor Mitteln wie Erpressung, Bestechung oder Vetternwirtschaft zurück. Wer sich an einen Vertreter des „Weges der Abkürzung“ wendet, kann sicher sein, sein Ziel zu erreichen – aber die Kosten dafür sind meist hoch und nicht selten auch in Form von „Gefälligkeiten“ zurückzuzahlen.

Dioikisithea | (Oktade, v. a. Brajan) | Pflicht, Korrektheit, Geduld, Hierarchie, Disziplin, Fleiß, Gesetz/Recht, Hilfsbereitschaft, Hingabe, innere Ruhe, Ordnung, Rätsel, Sprache, Standhaftigkeit, Vernunft | KO, KL, IN, MU; Selbstbeherrschung, Körperbeherrschung, Lesen/Schreiben, Schriftlicher Ausdruck, HK Seele, Kochen, Musizieren/Singen, Überzeugen, Rechtskunde, Etikette, Menschenkenntnis, Brettspiel, Götter/Kulte, Heraldik